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19.10., 19:00 Uhr
SPiELMAN IN BAD COMPANY + SAMY DANGER
Vorverkauf: 15,00 + Gebühren bei eventim.de

Blues trifft Electro & Hip Hop aus Berlin und München

SPiELMAN IN BAD COMPANY – SWEET SONGS FOR THE DYING

Seit Jahrzehnten schätzen echte Kenner Ron Spielman für sein virtuoses Gitarrenspiel und exzellentes Songwriting. Mit seinen Handlangern Uwe Breunig, Joh Weisgerber (beide „The Ruffcats“) und Werner Goldbach hat er sich nun in schlechte Gesellschaft begeben.

»Spielman In Bad Company« – zu unserem Glück! Denn in den düstersten Gassen der morbiden Musikindustrie kochen die vier Landeier ein würziges Süppchen Musik: Die Seele des Blues hat die Apokalypse offensichtlich überlebt und erstrahlt in voller Reife, gespickt mit krachigen Versatzstücken aus der Welt der Elektronik, des Hip-Hop und allem, was auf dem Weg dorthin aufgesammelt wurde.

Dabei entsteht ein gleichsam brachialer und brüchiger wie leiser und lauter Sound. Die markante Stimme von Ron Spielman vermag es diesen Klangfarben Kontext zu verleihen und sie in ein großes Ganzes einzubinden. Alle Musiker bedienen sich dabei ihres großen musikalischen Könnens und schaffen ein Werk mit hoher künstlerischer Dichte.

Die Songs von »Spielman In Bad Company« handeln von klassischen Bluesthemen, jedoch in unsere heutige Zeit übersetzt. Da wird dem Tod mit Humor seine Schwere genommen, oder er wird gleich als Neuanfang umgedeutet. Klar ist, es geht um das Ende, dass unser aller Leben endlich ist, und wir deswegen bedenken müssen was wir im Hier und Jetzt damit anfangen.

Skurril und voller Respekt vor den alten Meistern des Genres hat das Quartett eine Neudefinition dieser traditionsreichen Musik geschaffen. Denn mit ihrer ganzen, ledrig gegerbten Lebenserfahrung greifen sie sich den Blues und hämmern ihm in ungezählten Jam-Sessions gemeinsam einen völlig neuen, so noch nicht gehörten urbanen Pulsschlag ein. Unverstellt, zupackend – lasst es uns Neo-Blues nennen.

SAMY DANGER

Du fährst der Liebe wegen um die halbe Welt, wirst zurückgewiesen und spielst statt von der Angebeteten das Land gezeigt zu bekommen in Melbourne mit Chinesen im Park Schach? Lässt dir aus Heimweh eine Brezel auf den Arm tätowieren und am Ende schreibt deine Mutter in den USA darüber einen Text, der auf deinem neuen Album als Song landet?

Klingt unwahrscheinlich, ist in SAMY DANGERs Leben aber irgendwie ganz normal.

Wer wie SAMY in Zürich, Berlin, Salzburg, Mühldorf, München und Rhode Island und noch mal Zürich aufgewachsen ist und dann zufällig im Bus zur Schule einen Typen kennen lernt, mit dem er die nächsten 10 Jahre ununterbrochen auf Tour ist und über 1.000 Konzerte in aller Welt spielt, den wundert fast nichts mehr.

Und wer was erlebt, der kann auch drüber reden, oder eben singen.

Und da SAMY 100 Konzerte im Jahr nicht genug sind und er neben den Songs, die er für JAMARAM schreibt noch jede Menge guter Ideen hat, arbeitet er nun bereits an seinem 2. Solo-Album.

Sam ist eindeutig dem Singer/Songwriter Genre zuzuordnen, überrascht jedoch immer wieder mit der Vielfalt an Styles, die er authentisch rüberbringen kann, von Folk über Blues und Indie, untermalt mit afrikanischen und südamerikanischen Einflüssen.