Anstehende Post-Hardcore-Parties und Post-Hardcore-Konzerte

"Malfunctions" EP Release Show

LOUDER THAN WOLVES

Special Guest: YOUTH OKAY

live

Alternative Rock, Showgaze & Emo aus Köln +

Anzeigen
Zum Event
12.12. Do. | 19Uhr Do. | 20Uhr EINLASS: 19UHR
Bild des Events

"Malfunctions" EP Release Show

LOUDER THAN WOLVES

Special Guest: YOUTH OKAY

12.12. Do. | 20Uhr EINLASS: 19UHRAK: 10.00 €VVK: 9.00 €

Alternative Rock, Showgaze & Emo aus Köln +

LOUDER THAN WOLVES (Köln, Bonn)
Alternative Rock, Shoegaze, Emo

Energisch skandiert und ersehnt die Kölner Band Louder Than Wolves auf der Single „Tyrants“ das Ende einer Tyrannei.

Angesprochen fühlen dürfen sich nicht nur die Protagonisten der beliebten Spielkarten-Quartetts; Donald Trump, Xi Jinping & co. Genauso prangert das junge Trio jene Missstände an, die in der Mitte der Gesellschaft entstehen und die wir alle gedeihen lassen: Optimierungswahn, Ausgrenzung und Realitätsflucht. „Malfunctions“ nennen sie folgerichtig ihre neue EP, die Anfang Dezember erscheinen wird.

Darauf hören wir vier Songs, die hauptsächlich an internationale Alternative- und Shoegaze Bands wie die Black Foxxes, Thrice oder We Were Promised Jetpacks erinnern. Zerbrechlichkeit trifft auf Wall of Sound, Indie- Songstrukturen auf Unberechenbarkeit.

Diese Vielseitigkeit erinnert uns an die ebenfalls Kölner Gruppe SPARKLING, die derzeit mit ihrem Debütalbum einiges Aufsehen erregt. Weiter sucht man Parallelen bei Acts wie Adam Angst oder Fjørt, doch so recht lassen sich Louder Than Wolves keiner der heimischen Strömungen zuordnen. Zu britisch-amerikanisch klingen die „Malfunctions“ der lauten Wölfe und schließlich singt Oliver Schmitz in englischer Sprache - mit einer klaren, aufrichtigen und immer meinungsstarken Stimme: “Oh something ain’t right with me / But maybe that’s just okay” Diese sinnbildliche Zeile stammt aus dem Lied „(A)typical“ und ist ein Bekenntnis für die Unperfektheit, für das Eingestehen von Fehlern und die Akzeptanz eines Anderssein. Louder Than Wolves wollen dazu ermutigen, sich selbst und anderen gegenüber offen zu sein. Das Verschweigen von Ängsten, Fehlern und Missständen führe zu persönlichen wie auch gesellschaftlichen Problemen. Es brauche Mut, um offen auszusprechen, was im Argen liegt und um negative Konnotationen umzukehren.

Zu dieser wichtigen Debatte leisten Louder Than Wolves einen inhaltlich pointierten und musikalisch erfrischenden Beitrag. Wie ließen sich die Tyrannen, seien es innere Dämonen oder äußerliche Gepflogenheiten, besser überwinden als auf einem Rockkonzert

Hören | Sehen | Stöbern | Liken



Special Guest:
YOUTH OKAY (München)
— Alternative BrassFX

Es ist nie zu spät, in eine neue Richtung zu gehen, vor allem, wenn man weiß, dass es die richtige ist. Und wie so oft vor diesen wegweisenden Entscheidungen, irrt man kurz zuvor ziellos herum, zerrissen und oft gebrochen in einer Welt voller (Un-) Möglichkeiten. Ganz so aussichtlos war es bei der neuen Münchner Band YOUTH OKAY nicht und dennoch waren sie verdammt nah dran.

Bei YOUTH OKAY st and der Wille zu radikaler Erneuerung noch vor der ersten Bandprobe im Winter 2018. Nach 8 Jahren im Musikbusiness, in denen sie mit ihrer Vorgängerband „Naked Superhero“ nicht nur gehörig Live - Erfahrung bei weit über 300 Konzerten gesammelt, sondern sich auch eine respektable Fan - Basis erspielt haben, war kreativ alles gesag t. Die 6 jungen Münchner steckten in der berühmt berüchtigten Sackgasse fest und beschlossen kurzerhand die bereits aufgenommenen Songs für ein neues Album komplett zu löschen und ganz von vorne zu beginnen. Ohne zu wissen, wo genau dieses „vorne“ ist. Sän ger Daniel Fahrländer kann sich nicht mehr genau erinnern, wer den Anstoß gab, aber „als die „Dinger“ auf einmal über die Effektgeräte liefen, klang das abgefahren. Wir sind im Proberaum ausgeflippt.“ Mit „Dinger“ meint er die Trompete und Posaune, die sch on immer einen festen Platz im Bandkonstrukt hatten, aber durch die Verfremdung der Effektgeräte auf einmal als Alleinstellungsmerkmal zu erkennen waren.

Der neue Sound, den YOUTH OKAY selbst als Alternative BrassFX bezeichnen, war geboren und beflügelt. Inmitten der Aufbruchs - Euphorie zieht sich Daniel Inspiration aus einem Vorfall in seinem engsten familiären Umfe ld: Depressionen , die ein Leben komplett gewendet haben. Der Tod seiner Mutter vor einigen Jahren veranlasst ihn, seine innersten Gedanken der letzten Jahre nochmal neu aufs Papier zu bringen und somit beiläufig das inhaltliche Konzept für TURNS zu skizzieren: In Zeiten von belangloser Popmusik und emotionaler Oberflächlichkeit hat die Band auf ihrem Debüt - Album etwas zu sagen, geht emotiona l tief , traut sich, auch mit schmerzh aften und unbequemen Wahrheiten anzuecken und die Hörer auf eine Reise aus ihrer Komfortzone mitzunehmen, wenn nicht sogar zu mitzureißen.

Auf mutige Art und Weise beweisen YOUTH OKAY ein besonderes Gespür, wenn es daru m geht, Geschichten zu erzählen. Das Resultat? Ehrliche, tiefgründige, dringliche und euphori sche Alternative – und Punkhymnen, in Form gegossen von keinem Geringeren als Sebastian Hafner (ITCHY) der die Band mit dem nötigen Druck für den Neustart ausgestat tet hat . Neben politisch und gesellschaftlich aktuellen Themen wie Migration oder Umweltverschmutzung, liegt Ihr Augenmerk auf dem Umgang mit persönlichen, emotionalen Herausforderungen. Dabei prangern YOUTH OKAY nicht an oder verteufeln, sondern versuchen, zu helfen und mögliche Auswege aufzuzeigen . Für das neue Album arbeiten sie Hand in Hand mit Hilfe einrichtungen für psychisch Erkrankte und wollen diesen vermeintlichen Makel, der mittlerweile in der großen Mitte der Gesellschaft angekommen ist, ent tabuisieren . „ Du bist nicht allein “ , so die Message – „ es gibt einen Ausweg , wenn wir zusammenstehen“ vermitteln der Tonus der Inhalte sowie auch die Musik selbst . Und so wird es besungen , ja gemeinhin beschworen , das Hoch nach einem zwischenzeitlichen Tal, die Hoffnung auf bessere Zeiten un d auf ein Miteinander anstelle des Gegeneinanders.

YOUTH OKAY wagen das Abenteuer und setz en mit ihrem neu gedachten Alternative - Rock , der zerrt, mitreißt, schwitzt und atmet, mit diesen tief überzeugten Texten und Blechblasinstrumenten, die wie Synthesizer anmuten , auf die garantiert richtige Karte. Die ersten neuen Konzerte stehen in den Startlöchern und die Live - Qualitäten werden mit den starken neuen Songs und der Energie des Au fbruchs nochma l ganz neue Möglichkeiten für die Jungs in 2019 bereithalten. Darum geht es: Es ist immer alles möglich. Man muss es nur machen.

Hören | Sehen | Liken | Lesen